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Oberfranken
Montag, 8. Februar 2010 13:03
Geistesgegenwärtiger Lokführer verhindert Drama bei Hof
Womöglich ahnte sie nicht, wie gefährlich ihr Aufenthalt im Gleis war; sicher wusste sie nicht, dass sie nur knapp dem Tod entkommen würde. Glücklicherweise sah der Triebfahrzeugführer die junge Hoferin rechtzeitig und reagierte sofort mit einem Achtungspfiff. Den drohenden Unfall konnte der 51-Jährige verhindern, indem er den Zug geistesgegenwärtig bis zum vollständigen Stillstand abbremste. Trotz der ruckartigen Notbremsung verletzte sich keiner der Fahrgäste. Der Lokführer nahm das unversehrt gebliebene Mädchen zu dessen Sicherheit anschließend im Zug mit. Laut Bundespolizeiinspektion Selb, die den Vorfall polizeilich aufgenommen hat, benötigen Züge aufgrund ihres Gewichtes und ihrer Geschwindigkeit einen besonders langen Bremsweg. Oft sind dies mehrere Hundert Meter, bei Hochgeschwindigkeitszügen gar mehr. Die Beamten warnen davor, sich leichtfertig in Todesgefahr zu begeben, indem man die Gleise an einer nicht dafür vorgesehenen Stelle betritt bzw. überquert.
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