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200.000 Euro Schaden: Lkw kollidiert in A9-Baustelle frontal mit einem Warnleitanhänger

Eine teure Kollision ereignete sich am Montagmittag (21. Juni) auf der Autobahn A9, kurz vor der Landesgrenze zu Thüringen. In Richtung Norden fahrend übersah ein Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug den Warnleitanhänger im Bereich einer Tagesbaustelle. Die Bilanz: Zwei Leichtverletzte, ein Schaden in sechsstelliger Höhe und eine Sperre der Autobahn.

Warnleitanhänger vermutlich übersehen

Der 51-jährige Trucker war im kurvenreichen und abschüssigen Saaleabstieg unterwegs. Wegen einer Tagesbaustelle war hier die rechte Spur im Bereich der A9-Anschlussstelle Rudolphstein gesperrt. Ein Lkw mit Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei Münchberg stand hier als Absicherung der Arbeiten auf der rechten Spur. Der Lkw-Fahrer nahm diesen laut Polizeibericht offensichtlich nicht wahr und fuhr trotz mehrmaliger Vorankündigung frontal auf den Warnleitanhänger auf.

Crash fordert zwei Leichtverletzte

Der Aufprall war so enorm, dass sich der Mitarbeiter der Autobahnmeisterei, der im Führerhaus des Zugfahrzeugs vor dem Warnleitanhänger saß, verletzt wurde. Der Unfallverursacher hatte einen Schutzengel an Bord. Er zog sich lediglich leichte Verletzungen zu.

200.000 Euro Schaden

Den entstandenen Sachschaden schätzte die Polizei auf rund 200.000 Euro. Für die Bergung der Wracks mussten Abschleppdienste mit schwerem Gerät vor Ort agieren. Infolge der starken Fahrbahnverschmutzung und der auslaufenden Betriebsstoffe musste die Fahrbahn in Richtung Berlin für knapp zwei Stunden gesperrt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Berg unterstütze hier zahlreich und tatkräftig.

Fotos von der Unfallstelle
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