29 Mal zur Fahndung ausgeschrieben: Polizei stoppt 39-Jährigen bei Schirnding

Ein gesuchter 39-Jähriger geriet am Mittwoch (11. März) bei Schirnding im Landkreis Wunsiedel in eine gemeinsame Kontrollstelle der Selber Bundespolizei und des Selber Zolls. Wie sich herausstellte, war der Mann bereits insgesamt 29 Mal zur Fahndung ausgeschrieben.

Beamte kontrollieren tschechischen Wagen

Bei strömenden Regen leiteten die Beamten gegen 15:20 Uhr einen Wagen mit tschechischer Zulassung auf der grenzüberschreitenden Bundesstraße B303 in eine Kontrollstelle. Der Fahrer aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein zeigte sich Angaben der Polizei zufolge unkooperativ und wollte sich nicht ausweisen. Auch seinen richtigen Namen wollte er den Fahndern nicht nennen. Erst bei der Durchsuchung des Fahrzeugs konnte der deutsche Personalausweis des 39-Jährigen aufgefunden werden. Schnell war auch klar, warum er unbedingt seine Identität verschleiern wollte.

„Alter Bekannter“ im polizeilichen Fahndungssystem

Beim Abgleich der Daten des Reisenden mit dem polizeilichen Fahndungssystemen kamen insgesamt 29 Ausschreibungen ans Tageslicht. Davon lauteten drei Notierungen zur Festnahme mit Untersuchungshaftbefehlen wegen Betrugs. Weitere 25 Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung wegen unterschiedlichster Delikte und eine zur polizeilichen Beobachtung folgten. Nach der Vorführung des Festgenommenen beim zuständigen Amtsgericht Hof, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Hof eingeliefert.

 



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