© Lucas Drechsel / Symbolbild / Archiv

A70 / Oberhaid: Mann lässt verletzte Beifahrerin zurück

UPDATE: Unfallverursacher stellt sich der Polizei

Wie die Polizei nun berichtete, stellte sich der Unfallverursacher, welcher am Sonntag (14. Mai) seine verletzte Frau am Unfallort zurück ließ, am Montagnachmittag (15. Mai) bei der Verkehrspolizei Bamberg selbst. In der anschließenden Vernehmung räumte er ein, aktuell nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Dies habe ihn aber nicht darin gehindert, sich ans Steuer zu setzen. Der Grund, warum er seine Frau am Unfallort zurückgelassen habe, bedarf weiterer Ermittlungen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Fahrer nach seiner Vernehmung entlassen.

Mann lässt Ehefrau im Autowrack zurück

Nach einem schwerem Verkehrsunfall auf der A70 bei Oberhaid (Landkreis Bamberg) am Sonntag (14. Mai) wurde die Beifahrerin in dem Wrack eingeklemmt. Der Unfallverursacher konnte sich selbst befreien und ließ seine verletzte Begleiterin am Unfallort zurück. Die Polizei fahndet nach dem Mann.

Autofahrer verliert Kontrolle über sein Fahrzeug

Sonntagabend fuhr ein 35-jähriger Kia-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen der A 70 in Richtung Bayreuth. Auf Höhe Oberhaid geriet er bei starkem Regen ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug triftete quer in den ansteigenden Böschungshang, überschlug sich und kam auf den Rädern am Rande des Grünstreifens total beschädigt zum Stehen.

Unfallverursacher flüchtete

Ersthelfern gingen zum Fahrzeug und halfen dem Fahrer heraus. Die 37-jährige Beifahrerin war eingeklemmt und konnte nicht sofort befreit werden. Nachdem noch weitere Helfer eintrafen entfernt sich der Fahrer des Unfallfahrzeuges unerlaubt durch das Gebüsch an der Böschung von der Unfallstelle. Vorher bat er jedoch noch, dass man seine Beifahrerin ins Krankenhaus bringen soll.

Feuerwehr muss Beifahrerin heraus schneiden

Der Pkw musste aufgeschnitten werden, um die 35-Jährige zu bergen. Anschließend wurde sie durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 1.500 Euro. Die Feuerwehren Eltmann und Viereth suchten anschließend die nähere Umgebung nach dem Unfallfahrer ab, da dieser nach dem Unfall einen etwas verwirrten Eindruck machte. Auch eine Absuche durch einen Hubschrauber verlief ergebnislos.



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