A73/Rödental (Lkr. Coburg): Zwei Unfälle mit hohem Sachschaden

Am frühen Samstag Abend (09. Mai) ereigneten sich auf der A73 zwischen Coburg und Rödental zwei Verkehrsunfälle. Die Fahrbahn in Richtung Bamberg musste daraufhin für knapp 2 Stunden gesperrt werden.

Gegen 18:20 Uhr wollte ein 44 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Sonneberg die Autobahn an der Anschlussstelle Neustadt verlassen. Offenbar aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam er jedoch zu Beginn der scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn ab. Sein neuwertiger Ford schlitterte auf der Schutzplanke entlang, riss die dortige Notrufsäule ab und überschlug sich anschließend im Grünstreifen. Der Fahrer wurde von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit und musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth gebracht werden. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Zweiter Unfall unmittelbar danach

Noch während der Aufräumarbeiten kam es zu einem Folgeunfall. Eine 18-jährige Fahranfängerin bremste ihren BMW aufgrund der Verunreinigungen auf der Fahrbahn ab. Der nachfolgende 50-jährige Lenker eines Renault reagierte nicht rechtzeitig und fuhr auf den Vorausfahrenden auf. Hierbei wurden alle fünf Insassen der beiden Fahrzeuge leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die Verletzten konnten jedoch noch am Abend nach Hause. Der Sachschaden bei diesem Unfall beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Die Polizei ermittelt

Die Coburger Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zu den genauen Unfallursachen aufgenommen. Die Beamten wurden bei den Absperrmaßnahmen durch die umliegenden Feuerwehren Lautertal und Dörfles-Esbach unter Leitung von KBI Zapf sowie die Autobahnmeisterei Coburg tatkräftig und vorbildlich unterstützt.

 



 



Anzeige