Wintereinbruch: Rutschpartie auf den hochfränkischen Autobahnen

Zahlreiche Unfälle ereigneten sich am Montag (02. Januar) nach einsetzenden Schneefällen auf den hochfränkischen Autobahnen A9, A72 und A93. Die Gesamtschadenshöhe belief sich auf rund 102.000 Euro.

Vollsperrung auf der A72

Um 10:30 Uhr befuhr ein polnischer Lkw-Fahrer die Autobahn A72. Im Bereich von Köditz (Landkreis Hof) geriet der unbeladene Lkw ins Schlingern und der Fahrer bremste etwas ab. Dann knickte der Sattelzug ein, touchierte die Mittelschutzplanke und der Auflieger verkeilte sich mit der Zugmaschine. Zur Bergung des Fahrzeugs musste die Autobahn in Richtung Chemnitz zeitweise komplett gesperrt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. 

Passat krachte gegen Mittelschtzplanke

Ebenfalls auf der A72 in Richtung Osten kam um 11:30 Uhr ein Student aus Mittelfranken mit seinem VW ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Von dort abgewiesen kam er anschließend auf der Standspur zum Stehen. An seinem Passat entstand ein Schaden in Höhe von zirka 2.000 Euro. 

Unfall bei Überholvorgang

Beim Überholen auf schneebedeckter Fahrbahn geriet um 12:45 Uhr auf der A93 bei Selb eine Pkw-Fahrerin ins Schleudern. Vor dem überholten Fahrzeug drehte sich ihr Toyota nach rechts und stieß gegen die rechte Schutzplanke. Nach dem Anprall kam es noch zur Berührung mit dem überholten Fiat-Ducato, bevor die Unfallverursacherin auf der linken Spur zum Stehen kam. Der Schaden an beiden Fahrzeugen beträgt etwa 10.000 Euro.

Auffahrunfälle auf der A9

Auch auf der Autobahn A9 ereigneten sich bei starkem Verkehr zum Wochenauftakt mehrere Auffahrunfälle bei glatten Straßenverhältnissen mit einer Gesamtschadensumme von rund 70.000 Euro.



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