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A9 / Bayreuth: Sekundenschlaf kostet 200.000 Euro!

Ein Lkw-Unfall am Donnerstagmorgen (15. September) zwischen den Anschlussstellen Bayreuth-Nord und Bayreuth-Süd der Autobahn A9 sorgte für Behinderungen im Berufsverkehr. Der 23-jährige Trucker erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen. Es entstand ein immenser Sachschaden.

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50 Meter Leitplanke niedergewalzt

Auf der Fahrt in Richtung München nickte der Trucker kurz nach der Bayreuther Einhausung ein. Sein Sattelauflieger kam nach rechts von der Fahrbahn ab und walzte 50 Meter Schutzplanke nieder.

Ungebremst gegen Betonmauer geknallt

Anschließend fuhr der Lkw noch hinter der Leitplanke 50 Meter weiter, ehe er ungebremst gegen eine Betonmauer der Glaslärmschutzwand fuhr. Dort blieb der Sattelzug eingeklemmt und massiv beschädigt stehen. Die Lärmschutzwand wurde teilweise zerstört und verschoben.

Lkw-Fahrer erlitt leicht Verletzungen

Der 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wird gegen den Fahrer wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Verkehrsbehinderungen in diesem Bereich

An seinem neuwertigen Sattelzug entstand ein Schaden von 100.000 Euro. Weitere geschätzte 100.000 Euro betragen die Schäden an den zerstörten Verkehrseinrichtungen. Im Berufsverkehr kam es am Morgen bereits zu einem langen Stau. Die Bergung des Lkw wird sich noch bis in die Nachmittagsstunden hinziehen.



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