A9 bei Berg: Biker rast mit fast 200 km/h in eine Tagesbaustelle

Ein 36-jähriger Biker aus dem oberbayerischen Freising darf sich nach einem Fehltritt auf der A9 bei Berg (Landkreis Hof) auf eine stark verkürzte Motorrad-Saison 2021 einstellen. Der Tiefflug über die Autobahn am Donnerstag (25. März) wird nicht nur der Geldbörse schmerzlich in Erinnerung bleiben.

Videomessung bei 187 km/h

Der Motorradfahrer war um die Mittagszeit mit fast 200 km/h in Richtung Berlin unterwegs und näherte sich dabei mit der Yamaha einer Tagesbaustelle im Bereich von Berg. Hier wurde der Verkehr auf 100 km/h heruntergebremst. Anstatt allerdings abzubremsen, zog der Oberbayer weiter am Gashebel und überholte dabei ein ziviles Videofahrzeug der Verkehrspolizei aus Hof. Es kam, was kommen musste. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und schalteten ihre Videomessung scharf. Bei der Messung brachte es der Biker auf 187 km/h bei einer zulässigen Geschwindigkeit von 100 km/h.

Drakonische Strafen für den 36-Jährigen

Die Raser-Tour wird nun teuer, denn für derartig heftige Geschwindigkeitsverstöße – so die Verkehrspolizei Hof – hält der Bußgeldkatalog drakonische Sanktionen parat. So kommt auf den Oberbayern ein Bußgeld von über 600 Euro zu, weiterhin zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

 



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