A9 bei Pegnitz: Kamikaze-Raser muss sofort 1.260 Euro blechen!

Aufgrund steigender Verkehrsunfälle im Bereich der A9-Baustelle bei Pegnitz (Landkreis Bayreuth) setzt die Verkehrspolizei Bayreuth derzeit vermehrt auf Geschwindigkeitskontrollen. Am Mittwochabend (18. November) wurde in der gut ausgeschilderten Baustellenführung eine derartige Messung durchgeführt. Dies mit einer erschreckenden Bilanz!

530 Fahrer zu schnell im Bereich vor der Baustelle

Bei erlaubten 80 km/h vor der Fahrbahnverengung auf eine Spur wurden 3.250 Fahrzeuge auf der Autobahn A9 gemessen. Obwohl nur die gröbsten Verstöße geahndet wurden, waren insgesamt 530 Fahrer zu schnell unterwegs. 327 Fahrzeugführern wird nun der Bescheid für ein Verwarngeld von bis zu 30 Euro zugestellt. Die restlichen 203 Ertappten erhalten je ein Bußgeld mit Punkten in Flensburg. 54 davon müssen zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen.

80 km/h erlaubt – mit 176 km/h geblitzt

Der Schnellste an diesem Abend war ein 45-Jähriger mit seinem Mini Cooper aus Dresden. Er durchfuhr die Messstelle mit 176 Stundenkilometern. Aufgrund der massiven Geschwindigkeitsübertretung wurde er sofort von der Polizei gestoppt. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Fahrverbot vorliegt und er überhaupt nicht hätte fahren dürfen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft musste er eine Sicherheitsgebühr von 1.260 Euro hinterlegen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

 



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