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A9 / Helmbrechts: Brennendes Getreide sorgt für Behinderungen

Ein brennender mit Getreideschrot beladener LKW hat am Samstagabend (12. August) auf der A9 bei Helmbrechts für massive Behinderungen und einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt.

Fahrer kann Brand zunächst selbst löschen

Gegen 18.30 Uhr stellte ein 43-jähriger LKW-Fahrer Richtung Norden fahrend auf der A9 Höhe Helmbrechts fest, dass zwischen seinem Führerhaus und dem aufgeladenen Container ein kleines Feuer ausgebrochen war. Seine Ladung bestand aus Getreideschrot, der von Bad Aibling (Oberbayern) nach Nauendorf (Weimarer Land / Thüringen) transportiert werden sollte. Er stoppte auf dem Seitenstreifen und konnte die Flammen zunächst selbst mit einem Feuerlöscher löschen.

Vorbeifahrender Feuerwehrmann entdeckt brennende Ladung

Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann aus Bamberg bemerkte dann allerdings, dass der geladene Getreideschrot ebenfalls heftig qualmte. Die sehr schnell anrückende Münchberger Feuerwehr stellte dann auch sich bereits ausbreitende Glutnester in der Ladung fest.

Ladung muss auf die Autobahn gekippt werden

Zum Löschen mussten die 30 Kubikmeter Getreideschrot auf die Autobahn gekippt werden, was eine Vollsperrung der A9 Richtung Norden erforderte, die einen etwa 3 Kilometer langen Rückstau zur Folge hatte. Erst gegen 22 Uhr lief der Verkehr wieder weitgehend normal. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, auch der Sachschaden an Ladung und LKW hält sich in Grenzen.



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