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A9 / Münchberg: Bundespolizei nimmt zwei Fernbus-Reisende fest

Bundespolizisten nahmen am frühen Freitagmorgen (24. Januar) im Bereich des A9-Autohofs Münchberg (Landkreis Hof) zwei Männer fest, die jeweils in einem Fernreisebus unterwegs waren. Einer der Männer durfte nach der Begleichung einer Geldstrafe seine Reise fortsetzen.

Erste Festnahme um 01:30 Uhr

In einem in Richtung München fahrenden Reisebus nahmen die Fahnder gegen 1:30 Uhr einen 26-jährigen Polen fest. Ihn suchte die Staatsanwaltschaft Bremen wegen Diebstahles mit einem Haftbefehl und dies bereits seit vier Jahren! Der 26-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe in Höhe von 780 Euro selbst nicht begleichen. Die 60-tägige Haft wendete schließlich sein in Sachsen wohnender Vater ab, indem er den Betrag bei einer Polizeidienststelle einzahlte. Seine Reise konnte er dann mit einem anderen Bus fortsetzen.

Zweite Festnahme um 03:00 Uhr

Bei einer weiteren Kontrolle kam ein 23-jähriger Syrer in den Fokus der Bundespolizisten. Er kam aus Österreich und war in einem Fernbus in Richtung Berlin unterwegs. Hierbei stellte sich heraus, dass auf Grund von mehreren bereits erfolgten unerlaubten Einreisen gegen ihn ein aktuelles Einreiseverbot nach Deutschland besteht. Nach der Erstattung einer Strafanzeige wurde der 23-Jährige an die ANKER-Einrichtung nach Bamberg weitergeleitet. Gegen den mitreisenden Bruder (24) ermittelt die Bundespolizei nun wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise.



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