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A9 / Plech: Spektakuläre Flucht endet im Krankenhaus

Am Dienstagmorgen (13. Februar) lieferte sich ein 36 Jahre alter Autofahrer bei Plech (Landkreis Bayreuth) eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Allerdings endete der Fluchtversuch für den Mann mit einem gebrochenen Fuß und jeder Menge Anzeigen.

Autofahrer flieht vor Kontrolle

Einer Kontrolle durch eine Streife der Verkehrspolizei auf der Autobahn A9 bei Plech konnte sich ein 36-jähriger Autofahrer zunächst entziehen. Kurze Zeit später sahen die Polizisten den flüchtigen Alfa, nun mit anderen Kennzeichenschildern versehen, bei Hormersdorf wieder und verfolgten ihn. Als der Fahrer die Autobahn bei Lauf verließ sollte er zusammen mit Beamten aus Mittelfranken kontrolliert werden. Beim Versuch den Flüchtigen zu stoppen, sprang der 36-Jährige aus seinem noch rollenden Fahrzeug und flüchtete zu Fuß.

Kennzeichen ausgetauscht

Der führerlose Alfa touchierte den Streifenwagen und ein entgegenkommendes Fahrzeug bevor es in die Leitplanke stieß. Der Fahrer rannte, verfolgt von der Polizei, davon und brach sich nach kurzer Flucht beim Sprung über einen Zaun den rechten Fuß. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kein Führerschein

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 8.000 Euro. Der Grund für seine Flucht war schnell ermittelt. Der 36-Jährige besitzt keinen Führerschein, der Alfa war weder zugelassen noch versichert und die Kennzeichen in Greifswald gestohlen. Zudem erhält er nun Anzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Urkundenfälschung.