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A9 / Weidensees: VW überschlägt sich & landet in Wasserbecken

Am Samstagabend (15. Mai) kam es auf der Autobahn A9 in Fahrtrichtung Süden an der Anschlussstelle Weidensees im Landkreis Bayreuth zu einem schweren Unfall. Ein 23-Jähriger musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden.

Wagen schleudert in den Grünstreifen

Der Angehörige der US-Streitkräfte fuhr der Polizei zufolge um kurz nach 19:00 Uhr mit seinem VW Jetta mit hoher Geschwindigkeit auf der linken Spur. Auf Höhe der Ausfahrt Weidensees forderte das Navi den Fahrer auf, die Autobahn zu verlassen. Der Fahrer wechselte daraufhin in die Ausfahrt, verlor aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den Grünstreifen.

Autowrack bleibt im Wasser liegen

Dort stellte sich das Fahrzeug den Beamten zufolge zuerst quer, flog ca. 30 Meter über die Schutzplanke und dem angrenzenden Wildschutzzaun und landete etwa drei Meter unterhalb der Autobahn im Bereich von mehreren Überlaufbecken. Nach einem weiteren Überschlag kam das Auto auf dem Dach totalbeschädigt am Ufer eines Wasserbeckens mit der Fahrzeugfront im Wasser zum Liegen. Der Fahrer konnte sich zum Glück selbstständig aus dem Fahrzeugwrack befreien.

23-Jähriger erleidet schwere Verletzungen

Durch die Polizei und die Feuerwehren aus Pegnitz und Plech wurde die Unfallstelle abgesichert, dem Verletzten Erste-Hilfe geleistet und die Unfallstelle und das Auto nach weiteren Mitfahrern abgesucht. Nach einer medizinischen Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurde der schwerverletzte Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth verbracht und dort stationär aufgenommen.

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Rettungshubschrauber landet auf Autobahn

Für die Landung des Rettungshubschraubers, für die Unfallaufnahme und die Fahrbahnreinigung musste die Ein- und Ausfahrt vorübergehend gesperrt werden. Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe in das Rückhaltebecken war auch die Autobahnmeisterei Trockau vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich laut Angaben der Polizei auf ca. 30.000 Euro. Das völlig zerstörte Fahrzeug wurde durch ein örtliches Abschleppunternehmen geborgen. Zu Behinderungen auf der Autobahn kam es nicht.



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