A93 / Selb: Familie bleibt nach schwerem Unfall unverletzt

Viel Glück hatte am Sonntagmittag (27. Dezember) eine Familie auf der Autobahn A93 bei Selb (Landkreis Wunsiedel). Als der 36-jährige Vater am Steuer des Autos einschlief, kam der Pkw von der Fahrbahn ab und raste metertief eine Böschung hinab. Wie durch ein Wunder erlitt die Kleinfamilie keine Verletzungen. Beim Unfall entstand ein hoher Sachschaden.

Pkw fährt Böschung hinunter

Gegen 12.30 Uhr befuhr der 36 Jahre alte Familienvater mit seiner Frau und dem gemeinsamen Baby die A93 in Richtung Süden. Zwischen den Anschlussstellen Selb-Nord und Selb-West übermannte ihn der Sekundenschlaf. Daraufhin driftete der Skoda mit einer am Tempomat eingestellten Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr kurz vor der Schutzplanke eine Böschung hinunter. Auf der Talfahrt rauschte der Skoda nur knapp an drei Bäumen vorbei, walzte zirka 50 Meter Wildschutzzaun nieder und kam erst 80 Meter nach einer Baumreihe an einem Entwässerungsgraben zum Stehen.

Schutzengel an Bord

Die Familie hatte einen Schutzengel mit an Bord, denn die Helfer konnten glücklicherweise drei unversehrte Personen vorfinden.

Schwierige Bergung des Unfallfahrzeuges

Die Bergung des stark ramponierten Autos gestaltete sich aufgrund des abschüssigen Geländes schwierig. Ein Spezialkran war notwendig, um den Unfallwagen erreichen zu können. Am Pkw sowie am Wildschutzzaun entstanden Sachschäden in Höhe von ungefähr 10.000 Euro. Für die Bergung des Unfallfahrzeuges war die A93 fast vier Stunden gesperrt. Der Verkehr staute sich bis zu sieben Kilometer zurück.



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