A9/Rudolphstein: Lette zückt 1.460 Euro und wendet Gefängnis ab

Einen Haftbefehl, ausgestellt von der Staatsanwaltschaft Frankfurt an der Oder, vollstreckten zivile Fahnder der Selber Bundespolizei am Dienstagnachmittag bei einem gesuchten Letten auf der Autobahn A9, im Bereich der Rastanlage Frankenwald. Laut Ausschreibung im polizeilichen Fahndungssystem hatte der Mann wegen eines Verstoßes gegen die Abgabenordnung 140 Tage Freiheitsstrafe abzusitzen oder ersatzweise eine Geldstrafe von 1.460 Euro zu begleichen. Der 30-Jährige aus Lettland zeigte sich nach der Eröffnung des Haftbefehls keineswegs überrascht und zog die geforderte Geldsumme in bar aus der Hosentasche. Damit stand einer zügigen Weiterreise in Richtung Polen nichts mehr entgegen.



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