Im Landkreis Coburg ist ein Fall von Geflügelpest aufgetreten. Wie das Landratsamt Coburg am heutigen Donnerstag (12. Februar) mitteilte, wurde bei einem Höckerschwan das H5N1 Virus nachgewiesen. Das Tier wurde am Esbacher See (Dörfleser Tongrube) in Dörfles-Esbach tot aufgefunden.
Tote Wildwasservögel umgehend melden
Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (Friedrich-Löffler-Institut) stuft das Risiko der Verbreitung der Geflügelpest derzeit als hoch ein. Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, verendetes Wassergeflügel wie Wildenten, Wildgänse oder Schwäne sowie größere Wildvögel wie Möwen oder Reiher dem Landratsamt Coburg unter der Telefonnummer 09561/514-3303 oder der Polizei zu melden. Tote Tiere dürfen auf keinen Fall berührt werden. Hundehalter sollten besonders vorsichtig sein und den Kontakt ihrer Tiere mit toten Wildvögeln verhindern. Wildwasservögeln dürfen nach wie vor nicht gefüttert werden.