Mit Beginn der Heizperiode suchen viele Menschen nach günstigen Angeboten für Heizöl, Pellets oder Brennholz. Doch nicht hinter jedem vermeintlichen Schnäppchen steckt ein seriöser Anbieter. Die Polizei warnt vor betrügerischen Online-Shops und gibt Tipps, wie sich Bürger schützen können.
Fake-Shops locken mit günstigen Heizmaterialien
Immer wieder fallen Menschen auf sogenannte Fake-Shops herein. Aktuell geraten dabei insbesondere Online-Angebote rund um Heizöl, Pellets und Brennholz in den Fokus. Betrüger nutzen die Nachfrage zu Beginn der Heizperiode gezielt aus und locken mit auffallend günstigen Preisen. Die Täter gestalten ihre Internetseiten häufig täuschend echt. Professionelle Produktbilder, vermeintliche Kundenbewertungen und Gütesiegel sollen Vertrauen schaffen. Teilweise erwecken die Seiten sogar den Eindruck, zu einem tatsächlich existierenden Unternehmen zu gehören. Besonders verlockend sind die Preise: So bieten die Betrüger beispielsweise Heizöl rund 20 Prozent unter dem üblichen Marktpreis an.
Vorsicht geboten, wenn nur Zahlung per Vorkasse möglich ist
Nach der Bestellung und Bezahlung der Ware warten die Käufer häufig vergeblich auf die versprochene Lieferung. Auch der Kontakt zum Verkäufer bricht oftmals ab. Das bereits überwiesene Geld ist meist verloren. Die oberfränkische Polizei rät deshalb, bei ungewöhnlich günstigen Angeboten besonders aufmerksam zu sein. Vorsicht ist auch geboten, wenn ausschließlich eine Zahlung per Vorkasse möglich ist. Zahlungsmethoden mit Käuferschutz können das finanzielle Risiko verringern.
Bei Betrugsverdacht schnell handeln – Bank kontaktieren und Anzeige erstatten
Wer bereits Geld an einen mutmaßlichen Fake-Shop überwiesen hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren, sämtliche Unterlagen sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Polizei appelliert, sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen oder zeitlich begrenzten Angeboten unter Druck setzen zu lassen.