Ob Gänseblümchen, Hyazinthe oder Stiefmütterchen: Im Hofgarten Bayreuth wird derzeit fleißig gepflanzt. Nach festen Mustern setzen die Gärtner tausende Blumen in die Beete, damit die historische Parkanlage langsam aus dem Winterschlaf erwacht. Schon bald sollen die farbenfrohen Arrangements Besucherinnen und Besucher begrüßen.
Tausende Pflanzen für ein farbenfrohes Gesamtbild
Rund 13.000 Blumenzwiebeln und etwa 17.000 Frühjahrsblüher werden in diesen Tagen eingesetzt. Eine aufwendige Arbeit, die viel Planung und Geduld erfordert. Doch für das Gärtner-Team lohnt sich der Aufwand: Bereits in der kommenden Woche soll die Bepflanzung abgeschlossen sein.
Damit alles reibungslos funktioniert, arbeitet das Team Hand in Hand. Während einige Mitarbeitende für den stetigen Nachschub an Setzlingen sorgen, setzen andere bereits die zuvor sorgfältig arrangierten Pflanzen in die Beete. Ohne gutes Teamwork wäre ein solches Projekt kaum zu bewältigen.
Wenn Blumenbeete beschädigt werden
Doch nicht alle Besucher wissen die Arbeit der Gärtner zu schätzen. Immer wieder kommt es vor, dass frisch bepflanzte Beete beschädigt oder Blumen herausgerissen werden. Für die Mitarbeitenden ist das besonders ärgerlich, denn hinter jeder Pflanze steckt viel Zeit und Mühe.
Zum Glück ist für Ersatz gesorgt: Nachschub an Blumen gibt es ausreichend – und der stammt nicht etwa aus dem Baumarkt, sondern aus regionaler Produktion.
Regionale Zucht sorgt für Nachschub
Ein Blick in die Gärtnerei der Schlösserverwaltung in Bayreuth zeigt, wo die Pflanzen herkommen. Jedes Jahr ziehen Georg Bauer und sein Team rund 65.000 Frühjahrsblüher heran. Die jahrzehntelange Erfahrung des Gärtners – inzwischen rund 40 Jahre im Beruf – zahlt sich dabei aus.
Währenddessen wird im Hofgarten weiter gepflanzt und gestaltet. Ziel ist ein prächtiges Farbenspiel, das den Frühling in Bayreuth für Besucherinnen und Besucher sichtbar und erlebbar macht.