Mo., 11.08.2025 , 16:19 Uhr

Bayern / Oberfranken

BadeTOD in Oberfranken: Überschätzung kann das Leben kosten!

48 Menschen sind bisher in Bayern bei Badeunfällen ums Leben gekommen.

Gerade im Sommer nutzen viele Oberfranken nahegelegene Seen oder Flüsse um sich abzukühlen. Manche überschätzen dabei aber ihre Kräfte und schaffen es nicht zurück ans trockene Ufer. 48 Menschen sind nach Angaben der DLRG im ersten Halbjahr 2025 bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Zahlen, die aufhorchen lassen.

Badetot durch Schwimmhilfen

Zum Baden gehört für viele, vor allem Kinder, auch die Luftmatratze oder der Schwimmring dazu. Diese können aber auch schnell zur Gefahr werden. Auch in Seen können Strömungen dafür Sorgen, dass man schnell abgetrieben wird. Kommt dann noch dazu, dass das Kind nicht gut oder überhaupt nicht schwimmen kann, wird die Lage lebensgefährlich. Die Wasserwacht Hof verdeutlicht deshalb im Interview die Bedeutung der richtigen Kinderbetreuung an Bademöglichkeiten.

Viele Schwimmer überschätzen sich 

Die häufigste Ursache von Badeunfällen ist allerdings die Überschätzung einiger Badegäste. Wer zu weit oder sogar über einen abgesperrten Bereich herausschwimmt riskiert im Schlimmsten Fall sein Leben. Damit auch eine lange Schwimmtour möglich ist, empfiehlt die Wasserwacht sogenannte „Schwimmbojen“. Diese ermöglichen das Ausruhen auf dem Wasser.

Wir haben mit der Wasserwacht in Hof, aber auch mit Badegästen am Untreusee gesprochen, wie sie die aktuelle Gefahrenlage an Badeseen einordnen.

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