In der Staatsbibliothek in Bamberg wird eine seltene Handschrift aus dem 6. Jahrhundert verwahrt, die von Hieronymus, dem Kirchenvater und Bibelübersetzer, verfasst wurde. Obwohl der Einband aus der Zeit um 1611 stammt, stammt der Inhalt aus Italien, in der Nähe von Neapel.
Die besondere Faszination des Buches als Gesamtkunstwerk
Das Buch hat eine lange Reise hinter sich, die von Neapel über Rom bis nach Bamberg führte, wo es seit 1000 Jahren liegt. Für Wahrnehmungspsychologen und Lyriker wie Nora Gomringer sind Bücher mehr als nur Informationsbehälter; sie sind ein Gesamtkunstwerk, das emotionale Verbundenheit und ein einzigartiges physisches Erlebnis bietet. Diese magische Anziehungskraft bleibt auch in einer digitalen Welt bestehen und macht Bücher zu einem der wichtigsten kulturellen Erbe, das in die Zukunft weist.