In einer Pressemitteilung hat die IHK für Oberfranken Bayreuth die Bundesregierung dazu aufgefordert, die notwendigen Mittel für die geplante Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale freizugeben. Seitdem der Haushaltsausschuss letztes Jahr zwar den erforderlichen Beschluss verabschiedet hatte, soll es seitdem keine Fortschritte gegeben haben.
Planungen gibt es bereits seit Jahrzehnten
Neben dem Abschnitt Nürnberg-Schnabelwaid sorgt auch der Bereich Hof-Martinlamitz für Aufreger. Seit einigen Monaten besteht dort Baurecht, aber auch hier soll nichts passiert sein. Dabei gibt es eine deutsch-tschechische Vereinbarung über eine länderübergreifende Elektrifizierung bereits seit den 1990er Jahren. In Tschechien ist diese bereits passiert, weswegen auch der Frust auf Deutschland wächst.
Appel an Bundesverkehrsministerium
Weiter in der Mitteilung will IHK-Verkehrsausschussvorsitzender Michael Möschel den Bund dazu bewegen „schnell, verbindlich und ohne weitere Verzögerung zu liefern“.