Fr., 14.02.2025 , 17:02 Uhr

Stadt Bayreuth

Bayreuth: Mahnwache für die Opfer in der Landeshauptstadt

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter solidarisieren sich nach Angriff auf eine Streikkundgebung in München

Nach dem Angriff auf eine Kundgebung in München haben sich am Freitag (14.02.2025) 250 Streikenden  in Bayreuth  zu einer Mahnwache zusammengefunden. Anwesend waren Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Verdi Oberfranken-Ost und der katholischen Betriebsseelsorge. Zusammen haben sie ein Zeichen der Solidarität in die Hauptstadt des Landes gesendet. Des Weiteren kritisieren sie die politische Instrumentalisierung des Vorfalls.

Ein 24-Jähriger lenkte am Donnerstag sein Auto in eine Kundgebung in München

Am Donnerstag (13.02.2025) fährt ein 24-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan mit einem Mini Cooper in eine Streikkundgebung der Gewerkschaft ver.di. Mindestens 30 Personen, darunter auch Kinder, erleiden teils lebensbedrohliche Verletzungen. Die Polizei schafft es am Ort des Geschehens, den Fahrer des Fahrzeugs in Gewahrsam zu nehmen.

Der Beginn der Verhandlungen für die bevorstehende Verhandlungsrunde bleibt unverändert

Der Fall München ist der erste derartige Angriff auf „Streikenden“ in der Bundesrepublik. Die kommende Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst ist davon nicht beeinträchtigt. Diese soll wie geplant am 17. und 18. Februar in Potsdam beginnen.   Ihre Forderungen sind eine Steigerung um acht Prozent des Monatsgehaltes, mindestens 350 Euro sowie zusätzliche 200 Euro für Auszubildende über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Zudem wird die Einführung eines „Mein Zeitkonto“ gefordert. Darin können die Beschäftigten ihre Überstunden und die Jahressonderzahlungen in Zeit umwandeln. Mit der dort eingezahlten Zeit können sie dann unter anderem ihre Wochenarbeitszeit reduzieren oder für ein Sabbatical ansparen.

 

 

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