Die 150. Bayreuther Festspiele sind zu Ende – und das Publikum war rundum zufrieden.
Für das Jubliäumsjahr hatten sich die Macher einige Neuheiten einfallen lassen, So wurde im Jubiläumsjahr das Stück „Rienzi“, was in der NS-Zeit als propagandistisches Mittel hergenommen wurde, als neue Bühnenfassung aufgeführt, die speziell für Bayreuth geschrieben worden ist.
Der gesellschaftliche Diskurs und die kritische Betrachtung der eigenen Geschichte war ebenso ein zentraler Punkt bei den diesjährigen Festspielen gewesen. Dazu hat auch eine Gedenkveranstaltung für jüdische Musiker gehört, die während der NS-Zeit verfolgt wurden.
Gastredner war hier der Publizist Michel Firedman.
Bis Ende des Jahres wird das 150. Jubiläum der Festspiele in der Stadt Bayreuth noch mit weiteren Veranstaltungen in der Stadt gefeiert.