Fr., 11.07.2025 , 16:18 Uhr

Berufungsverfahren im Fall Peggy: Wie groß stehen die Chancen auf Schmerzensgeld

Susanne Knobloch beharrt auf Entschädigung für Leid und Kummer

Es ist der wohl bekannteste Kriminalfall Oberfrankens. Der Fall Peggy Knobloch. Das neunjährige Mädchen ist im Mai 2001 in Lichtenberg im Landkreis Hof auf dem Nachhauseweg von der Schule verschwunden. Noch am selben Tag soll die Leiche in einem Wald in Thüringen, Luftlinie rund zwölf Kilometer von Lichtenberg entfernt, vergraben worden sein. Dabei soll Manuel S. aus Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel geholfen haben.

Manuel S. verschwieg den Ablageort von Peggys Leiche

Er hätte also gewusst, dass Peggy zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Leben war und diese Information aber verschwiegen. Erst im Juli 2016 – also 15 Jahre später – wird die Leiche des kleinen Mädchens im Wald gefunden. Für Peggys Familie sind diese 15 Jahre voller Sorge, Hoffnung und Ungewissheit. Rechtfertig das eine Schmerzensgeldzahlung an die Mutter des Mädchens? Das soll jetzt das Oberlandesgericht Bamberg klären.

Weitere Informationen zum Verfahren gibt es hier.

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