Bereits seit 2016 war bekannt, dass die Höhenklinik in Bischofsgrün schließen wird. Die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern, die die Reha-Klinik betreibt, will die Einrichtung voraussichtlich 2027 mit der Klinik Herzoghöhe an einem neuen Standort in Bayreuth zusammenlegen. Wie es nach der Schließung mit dem Gebäude weitergehen soll, ist noch unklar.
Bischofsgrüner kämpfen gegen Leerstand
Für die Gemeinde bedeutet die Schließung touristische und damit auch wirtschaftliche Ausfälle: Knapp 60.000 Übernachtungsgäste, die Patienten der Klinik besuchen, lockt die Einrichtung jährlich in den Ort – das macht etwa ein Drittel der Übernachtungen aus. Neun Millionen Euro erwirtschaftet die Region durch die Klinik im Jahr, so Bischofgrüner Bürgermeister Michael Schreier. Die Gemeinde kämpft gegen möglichen Leerstand an und bot bereits zahlreiche Ideen für zukünftige Nutzungsmöglichkeiten – zuletzt eine modulare Nutzung im Pflegebereich. Ende April soll es dazu konkreter werden.
Bislang kein Statement der Rentenversicherung
Auf TVO-Anfrage hatte die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern mit Sitz in Bayreuth aktuell keine Kapazitäten sich zu äußern.