Die Tierrechtsorganisation PETA hat Strafanzeige gegen einen mutmaßlichen Jäger aus Burgebrach (Landkreis Bamberg) erstattet. Hintergrund ist ein erschütterndes Video, das der Organisation zugespielt wurde und eine brutale Misshandlung eines Hundes zeigen soll.
Panisches und schmerzhaftes Winseln
Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann den Hund zunächst in den Kofferraum eines Fahrzeugs springen lässt. Unmittelbar danach schlägt er mehrfach mit einem Stock auf das wehrlose Tier ein. Das panische und schmerzhafte Winseln des Hundes ist deutlich zu hören.
Anzeige gegen Hundehalter
PETA hat nach Erhalt des Materials umgehend das zuständige Veterinäramt informiert, um sicherzustellen, dass der Hund schnellstmöglich vor weiteren Übergriffen geschützt wird. Zudem wurde offiziell Strafanzeige gegen den Hundehalter gestellt.
Polizei leitet Ermittlungen ein
Nach Angaben von Christian Raithel, Pressesprecher des Polizeipräsidium-Oberfranken, wurden Vernehmungen aufgenommen. Die Polizei ermittle in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Bamberg.
Landratsamt nennt keine Details
Das Landratsamt bestätigte, über den Vorfall informiert zu sein. Aus datenschutzrechtlichen Gründen könnten jedoch keine weiteren Details zu dem konkreten Fall genannt werden. Man gehe jedoch mit allen rechtlichen Mitteln gegen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vor.
PETA fordert Tierhalteverbot
PETA fordert die zuständigen Behörden auf, den Hund unverzüglich aus der Haltung des Mannes zu nehmen und ein konsequentes Tierhalteverbot zu verhängen. Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Die Organisation betont, dass Gewalttaten gegen Tiere konsequent verfolgt und geahndet werden müssen.