Sie haben offenbar noch nicht genug. Trotz eher ungünstiger witterungsbedingter Umstände haben sich im Nistkasten von TVO-Kollegen Kai Losert wieder neue Kohlmeisen zum Brüten eingefunden. Das ist nicht selbstverständlich, da eine Zweitbrut immer nur unter guten Voraussetzungen klappen kann.
Turbogang beim Nestbau
Das Überraschende war hier, dass binnen eines halben Tages der Nestbau von den Kohlmeisen bereits in Grundzügen fertiggestellt worden ist. Bei der ersten Brut hatte sich dies über mehrere Wochen hingezogen.
Grund hierfür ist die Spätphase der Brutsaison, wo die Kohlmeisen einen gewissen „Schnelligkeitsdruck“ entwickeln, um so noch einmal Nachwuchs züchten zu können. Daher beschleunigt sich der Nestbau um einiges – und auch die Lege- und Brutzeit kann sich hier um einige Tage verkürzen.
Kohlmeise auf Platz 4 der Gartenvögel
Erfreulich ist diese Zweitbrut auch deshalb, da sich die Population bei einigen Gartenvögeln eher in die untere Richtung entwickelt. Die Kohlmeise ist laut aktuellen Erhebungen des NABU / Landesbund für Vogel- und Naturschutz hier auf dem vierten Rang vorhanden, den sie allerdings auch gehalten hat.
Ein natürlicher Garten ist für Grundstücksbesitzer die ideale Form, um auch hier die Nachzucht zu unterstützen.