Es ist ein Fall, der Deutschland über zwei Jahrzehnte hinweg in Atem gehalten hat und bis heute Spuren tiefer Ratlosigkeit hinterlässt. Alles beginnt an einem sonnigen Maitag im Jahr 2001 in Oberfranken: Die neunjährige Peggy Knobloch macht sich auf den Heimweg von der Schule – doch sie kommt dort nie an. Was folgt, ist eine der langwierigsten und komplexesten Ermittlungen der deutschen Kriminalgeschichte. Ein Weg gezeichnet von falschen Geständnissen, juristischen Beispielfällen, schockierenden Funden im Wald und Fragen, die bis heute keine endgültige Antwort gefunden haben.
Ein Rückblick
Wir blicken heute zurück auf ein Schicksal, das eine ganze Region veränderte, und rekonstruieren die Chronologie eines Falls, der zeigt, wie schmal der Grat zwischen Ermittlungserfolg und Justizirrtum sein kann und wie unsere Kollegin Ulrike Glaßer-Günther, die den Fall seit Beginn an mitverfolgt hat, auf diese Zeit zurückblickt.