Vor etwa einem Jahr feierte der Dokumentarfilm „Obdachlos in Bayreuth“ von Andreas Harbach, Gunter Becker und Günter Saalfrank Premiere. Dieser stellt die Geschichten der Obdachlosen in den Vordergrund, etwa von Silvia Meier. Wegen einer Erkrankung konnte sie den Beruf als Bäckereifachverkäuferin nicht weiter ausüben und verlor ihre Wohnung. Letztendlich musste sie drei Monate in der Bayreuther Obdachlosenunterkunft „Cosima“ leben. Doch sie kämpfte sich raus aus der Obdachlosigkeit und hilft nun sogar ehrenamtlich in der Stadtmission.
Dokumentarfilm baut Vorurteile ab und ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe
Neben der Sichtbarkeit der einzelnen, ganz persönlichen Schicksale, hat der Dokumentarfilm auch Vorurteile abgebaut und Begegnungen auf Augenhöhe möglich gemacht. Außerdem wurden mehrere Wohnungen für Obdachlose bereitgestellt. Die LKG Stadtmission Bayreuth ist dank des Films als Anlaufstelle für obdachlose Personen bekannter geworden – einem Mann konnte so schon geholfen werden, wie Volker Sommerfeldt schilderte.
Den TVO-Vorbericht zum Dokumentarfilm „Obdachlos in Bayreuth“ finden Sie in unserer Mediathek!