Für Eltern wird der Besuch ihrer Kinder in den KiTas langsam zum Luxus. Denn die Streichung vieler Leistungen seitens des Freistaates stellen Eltern vor große finanzielle Probleme. Die Beratungsstellen in Oberfranken berichten von steigenden Zuläufen von Familien, die Rat suchen, welche Möglichkeiten sie haben, sich hier finanziell zu fangen.
Aktuelle Wegfälle sehr weitreichend
Konkret sehen sich Eltern mit diesen finanziellen Wegfällen konfrontiert, die seitens des Freistaates nicht mehr gewährt werden:
Glaubwürdigkeit kaum gegeben
Die Landesregierung möchte mehr Transparenz vermitteln, dass die 100 Euro Beitragszuschuss nicht gestrichen, sondern nur umgewidmet wird – und entsprechend der Qualitätssicherung der KiTas zugute kommt. Daran glauben die Eltern allerdings kaum – vor allem, weil viele Einrichtungen bereits erneute Erhöhungen angekündigt haben. Eigentlich soll diese Umwidmung eher der Stabilisierung der Elternbeiträge dienen.
Eltern befürchten Einschnite im Familienleben
Wenn nach der Novellierung des bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes, kurz „BayKiBiG“ , die entsprechenden Hilfen für Eltern nicht mehr greifbar sind, befürchten diese, dass es zu Laten der Qualität des Familienlebens geht.
Fernern befürchten Sozialeinrichtungen auch, dass Familien sich künftig überlegen, weitere Kinder zu bekommen. Dies wäre anhand der Versorgung von älteren Menschen eine sehr problematische Entwicklung.