Hof/Kulmbach – Beim diesjährigen Wettbewerb um den Titel „Oberfrankens Band des Jahres“ hat sich eine noch junge Formation aus Kulmbach durchgesetzt. Die Band 100%feinRIPP überzeugte am Wochenende in Hof vor allem das Publikum und sicherte sich mit deutlichem Vorsprung den Sieg.
Eigenständiger Sound trifft auf starke Bühnenpräsenz
Ausschlaggebend war neben der mitreißenden Performance ein Stil, der verschiedene Einflüsse vereint: Elemente der Neuen Deutschen Welle treffen auf Punk-Attitüde und erinnern stellenweise an die выразsstarke Ästhetik von Nina Hagen. Diese Mischung kam beim Publikum offensichtlich gut an.
Früher Erfolg nach spätem Start
Dabei steht die Band noch am Anfang ihrer Laufbahn. Erst im Oktober absolvierte sie ihren ersten offiziellen Auftritt. Umso größer fällt nun der Erfolg aus: Neben dem Titel erhält die Gruppe eine Tourgage von 1.000 Euro sowie eine zusätzliche Siegprämie von 1.500 Euro.
Publikum entscheidet über den Titel
Dem Finale gingen mehrere Konzerte in der Region voraus. Insgesamt vier Bands hatten sich in fünf Veranstaltungen quer durch Oberfranken präsentiert, wobei das Publikum jeweils über das Weiterkommen abstimmte. Der Wettbewerb wird jährlich vom Bezirk Oberfranken organisiert. Für die Stadt Hof war in diesem Jahr die Band „Mon Coeur“ im Rennen.
Friedrichsforum Bayreuth startet Testphase
Bayreuth – Nach einer Bauzeit von rund neun Jahren ist ein Ende in Sicht: Das Friedrichsforum Bayreuth befindet sich seit Mitte April im Probebetrieb. Am Freitag (17. April) wurde erstmals eine Veranstaltung unter realistischen Bedingungen durchgeführt.
Technik und Abläufe im Fokus
In den kommenden Monaten sollen sämtliche technischen Systeme und organisatorischen Prozesse im laufenden Betrieb überprüft und feinjustiert werden. Ziel ist es, bis zur geplanten offiziellen Eröffnung im Oktober einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.
Kosten deutlich gestiegen
Der Weg bis zu diesem Punkt war jedoch von zahlreichen Verzögerungen begleitet. Ursprünglich mit rund 55 Millionen Euro veranschlagt, hat sich das Projekt inzwischen auf etwa 115 Millionen Euro verteuert. Die Entwicklung führte 2025 zu Kritik und einem Eintrag im Schwarzbuch der Steuerzahler.
Trotz Kritik: wichtiger Schritt für die Stadt
Mit dem Beginn des Probebetriebs erreicht das Projekt dennoch einen entscheidenden Meilenstein. Das Friedrichsforum soll künftig als modernes Veranstaltungszentrum dienen und eine zentrale Rolle im kulturellen Leben der Stadt Bayreuth einnehmen.