Von einem Zugunglück im vergangenen Jahr liegen nun die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft vor. Zwischen Hof und Bad Steben entgleiste im November 2025 ein Triebwagen und kam am Bahnhof Selbitz im Hofer Landkreis zum Stehen. Infolgedessen kam es zur Entstehung eines Sachschadens von rund 300.000 Euro.
Haltesignal wurde übersehen
Laut dem Ermittlungsbericht hatte die Fahrzeugführerin den Hinweis übersehen, dass ein Weiche nicht in der Endlage steht. Dadurch wurde die Weiche überfahren und der Zug entgleiste mit der vorderen Achse komplett.
Triebwagenführerin drohen Strafen
Nun wird von einer fahrlässigen Gefährdung des Zugverkehrs ausgegangen. Zudem wurde die Verhängung einer Geldstrafe und der Erlass eines Strafbefehls gegen die Lokführerin beantragt.