Die schwer angeschlagene Warenhauskette Galeria hat am Freitag (2. Oktober) zum mittlerweile vierten Mal innerhalb von sechs Jahren Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen reichte den Antrag beim zuständigen Amtsgericht ein, um den Konzern laut eigenen Angaben rechtlich zu stabilisieren. Bundesweit fürchten nun rund 12.000 Beschäftigte in den 83 verbliebenen Filialen erneut um ihre berufliche Zukunft.
Oberfränkische Warenhäuser im Fokus
In Oberfranken trifft die Schreckensnachricht die beiden letzten noch existierenden Standorte in Bamberg und Bayreuth. Nachdem das Kaufhaus in Coburg bereits im Jahr 2023 schließen musste, rückt der Erhalt dieser beiden wichtigen Innenstadt-Magneten nun stark in den Mittelpunkt. Aktuell soll der reguläre Geschäftsbetrieb in den betroffenen oberfränkischen Filialen jedoch zunächst wie gewohnt weiterlaufen. Angesichts der großen Verunsicherung bei den Mitarbeitenden haben erste Kommunalpolitiker bereits angekündigt, sich aktiv für die Rettung der regionalen Standorte einzusetzen.