Anlässlich des Deutsch-Französischen Tages lud die Carl-von-Linde-Schule am Freitag, 23. Februar, zu einem besonderen Konzert ein. Mit der Veranstaltung möchte die Schule ein klares Zeichen für die deutsch-französische Freundschaft, für Völkerverständigung und den europäischen Gedanken setzen. Das Konzert fand in der Aula der Schule statt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie geladene Gäste.
Coco Aikura verbindet Musik und gesellschaftliches Engagement
Zu Gast war die Singer-Songwriterin Coco Aikura, die in ihren Liedern gesellschaftliche Themen wie Vielfalt, Solidarität und Menschenrechte aufgreift. Mit ihrem aktuellen Song „Meine Wut kriegst du nicht“ positioniert sie sich deutlich gegen Ausgrenzung, Hass und soziale Ungerechtigkeit. Diese klare Haltung spiegelt Werte wider, die auch an der Carl-von-Linde-Schule bewusst vermittelt werden sollen. Neben der Schulfamilie nehmen auch Französisch-Lehrkräfte aus oberfränkischen Realschulen an der Veranstaltung teil und begleiten das Konzert.
Internationale Wurzeln und vielseitige Musikkarriere
Coco Aikura, bürgerlich Corinna Krome, wuchs in Lüneburg auf und verbindet in ihrer Arbeit Musik mit gesellschaftlichen Fragestellungen und internationalen Perspektiven. Ihre musikalische Laufbahn begann klassisch, entwickelte sich später in Richtung Indie-Pop und elektronische Einflüsse. Internationale Erfahrungen sammelte sie unter anderem auf einer mehrmonatigen Weltreise. 2012 war sie Mitbegründerin der deutsch-französischen Indie-Pop-Band Yalta Club, bevor sie seit 2023 als Solokünstlerin aktiv ist. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen zählen „Memories Stay“ (2024) und „Bella Ciao“ (2025).