Seit über 30 Jahren unterstützt die Aktion Sternstunden Kinder in Notlagen. Um Spenden zu sammeln, schnüren auch regelmäßig Promis die Fußballstunde um für den FC Sternstunden zu kicken. Die Gegner sind oft regionale Auswahlmannschaften. Pünktlich zur Sandkerwa haben sich am Samstag (22.8.) die Sternstunden-Elf und eine Tradiitonsmannschaft des FC Eintracht Bamberg im Fuchsparkstadion gemessen.
Große Namen spielen für den guten Zweck
Während auf Bamberger Seite der langjährige HSV-Profi Harald Spörl den höchsten überregionalen Bekanntsheitsgrad haben dürfte, konnte der FC Sternstunden trotz einiger Absagen mit hochkarätigen Namen aufwarten. Angeführt von Skisprunglegene Sven Hannawald betraten u.a. die Bamberger Basketballhelden Karsten Tadda und Steffen Hamann sowie Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber das Feld. Auch der frühere Fußballnationalspieler Stefan Kießling, der das Fußballspielen in Bamberg gelernt hat, mischte eine Halbzeit lang mit.
Stimmungsvoller Nachmittag in Bamberg
Das Fuchsparkstadion füllt sich ordentlich, so dass 800 Zuschauerinnen und Zuschauer die Spendensumme auf 12500 Euro hochschraubten. Organisator Wolfgang Heyder zeigte sich zufrieden: „Steffen Hamann kam mit der Idee zu mir, auch gleich mit dem Termin am Sandkerwa-Samstag. Ich wusste nicht, ob da viele Leute zu einem Fußballspiel kommen wollen, aber die Tribüne war voll.“ Auch das Wetter spielte am Samstag mit, Regen fiel in Bamberg nur tröpfchenweise.
Spendensumme nach oben geschossen
Auch Bambergs Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier und Landrat Johannes Maciejonczyk lieferten ihren Anteil. Der eine als Gastspieler der Traditionself, der andere als Schiedsrichter. Beide hatten angekündigt, für jedes Tor die Summe um je 100 Euro aufzustocken. Machte bei einem Ergebnis von 9:6 für Bamberg einen Betrag von 3000 Euro zusätzlich.
Inklusionsspiele im Vorfeld
Als Einstimmung durften drei Inklusionsmannschaften aus der Region gegeneinander antreten. Die Goolkids aus Bamberg trafen zunächst auf die „Etzel Tigers“ aus Etzelskirchen (Landkreis Erlangen-Höchstadt), danach auf „Heiner’s Traumelf“ aus dem Landkreis Lichtenfels. „Das war uns wichtig, das wir diesen Mannschaften die Plattform bieten können“, betonte Organisator Wolfgang Heyder zum Ende der Veranstaltung. Die Zeit nach Abpfiff durften große und kleine Fans übrigens nutzen, um auf dem Rasen Autogramme und gemeinsame Fotos mit den Stars zu ergattern.