Sie ist im ersten Moment ein richtiger Blickfang, die riesige Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt. Ihre bis zu drei Meter hohen weißen Blütenstände und gezackten großen Blätter wirken oft auf Kinder verlockend – sind aber gerade für sie hochgefährlich. Allein die Berührung der Pflanze – und insbesondere der Kontakt mit dem Pflanzensaft – verursacht heftige Hautreizungen und Verbrennungen ersten bis zweiten Grades.
Ausbreitung der Pflanze kann gefährlich sein
Zudem ist der Riesen-Bärenklau invasiv und verdrängt die heimische Flora. In Oberfranken breitet sich die gefährliche Giftpflanze immer weiter aus und wächst oft gut erreichbar an Bach- oder Flussufern, Wegrändern und Feldern. In Coburg etwa gibt es den Riesen-Bärenklau im Steinachtal, am Schneybach und nördlich von Weidhausen. TVO-Reporter Rebecca Satlow und Bodo Heyn waren im Landkreis Wunsiedel auf der Suche nach der Pflanze.