Eine Krebsdiagnose ist immer ein Schock. Für die Betroffenen selbst, aber auch für das Umfeld – vor allem für die Familie. Eine Hilfestellung kann hier der“ Förderverein Krebskranker Patienten“ leisten, der in Coburg und Umgebung wirkt.
Einsatz seit einem Viertel Jahrhundert
Vor 25 Jahren ist der Verein als gemeinnützig anerkannt worden. Seitdem gibt es auch eine Zusammenarbeit mit dem Klinikum in Coburg. Erst unter Trägerschaft von Regiomed, seit dem Wechsel vor zwei Jahren unter der Verantwortung von Sana. Eine Konstante ist hier Dr. Christof Lamberti geblieben. Er leitet die Onkologie am Sana Klinikum Coburg, Lamberti ist auch medizinischer Beirat im Verein.
Beistand in schwieriger Zeit
Kleine und große Maßnahmen hat der Verein in den letzten 25 Jahren in die Wege geleitet. „Das ging mit den Behandlungsräumen los, die sind jetzt heller und freundlicher, es hängen Bilder an der Wand“, erinnert sich Wolfram Göhring. Er ist Erster Vorsitzender. Ein Schicksalsschlag Ende der 90er bewegte ihn zur Gründung des Vereins. „Das war der Krebstod meiner Frau. Wir hatten Spenden bekommen, das Geld sollte danach noch sinnvoll verwendet werden“, so Göhring. Zum weiteren Spektrum des Vereins zählen Beratungsangebote oder Vorträge. Als Selbsthilfeverein versteht sich die Gruppe um Wolfram Göhring aber nicht. „Da gibt es genug gesonderte Angebote. Wir sind eher ein Bindeglied zwischen den Beteiligten, besonders auch zum Klinikum“, erklärt der Vorsitzende.