Mo., 17.10.2022 , 16:29 Uhr

Oberfranken

Hausärztliche Versorgung in Oberfranken in Gefahr?: Jeder dritte Hausarzt ist über 60 Jahre alt

Aktuell-Talk mit Eckhard Nagel, Professor für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Uni Bayreuth

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein. Wer sich krank fühlt, geht zum Arzt. In Burgwindheim (Landkreis Bamberg) und dem Pommersfeldener Ortsteil Steppach (Landkreis Bamberg) ist das nicht mehr möglich. Dort mussten die Hausarztpraxen am 30. September 2022 schließen. Der Betreiber bekam keine Zulassung mehr. Die Menschen aus dem Landkreis Bamberg wollen sich das nicht gefallen lassen und tragen ihren Protest auf die Straße. In Bayreuth, wo die Kassenärztliche Vereinigung in Oberfranken ihren Sitz hat, protestierten circa 40 Personen. Hier geht es zum Aktuell-Beitrag vom Montag (17. Oktober).

Die hausärztliche Versorgung in Oberfranken ist und bleibt ein Dauerthema. Laut des Versorgungsatlas der KVB ist nämlich mehr als jeder dritte Hausarzt im Regierungsbezirk über 60 Jahre alt – Nachfolger werden händeringend gesucht. Über diese Situation sprechen wir im Aktuell-Talk mit Eckhard Nagel, Professor für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften an der Uni Bayreuth.

 

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