Es ist für die HWK für Oberfranken nicht mehr und nicht weniger als ein historisches Ereigns. Die Handwerkskammer hat die Finanzierung ihres neuen Berufsbildungszentrums in Bamberg in trockene Tücher gebracht. Der größte Förderer, der Bund, nimmt die Kammer in eine Prioritätenliste auf.
Baubeginn 2026 realistisch
Damit könne die nächste Planungsphase beginnen, sagte HWK-Präsident Matthias Graßmann bei einem Termin im alten Berufsbildungszentrum. Der Bau an der Hertzstraße in Bamberg entspricht nicht mehr dem Standard, eine Sanierung bekäme die Kammer laut Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer nicht gefördert. Deswegen der Neubau, der im Sommer oder Herbst 2026 beginnen und bis 2029 abgeschlossen sein soll.
Bund schießt Großteil zu
Der Bund schießt den Großteil der veranschlagten 70 Millionen Euro zu, 17,5 Millionen beträgt der Eigenanteil der HWK für Oberfranken. Lob erhielt in diesem Zusammenhang Andreas Schwarz von der SPD. Der Bundestagsabgeordnete habe als Mitglied des Haushaltsausschusses intensiv für das Projekt geworben. Der SPD-Politiker fügte an: „Das war ein Gemeinschaftsprojekt viele Abgeordneter aus Oberfranken und zwar parteiübergreifend in der politischen Mitte.“
Stadt erteilt offiziell Baugenehmigung
Der Bau ensteht unweit der Brose Arena. Das Grundstück konnte sich die HWK bereits vor drei Jahren sichern, nun erteilte die Stadt offiziell die Baugenehmigung. „Manche Leute sehen uns als Bauverhinderungsbehörde, deswegen bin ich froh, den Bescheid übergeben zu dürfen“, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD)