Oberfranken schwitzt weiter und sucht nach Abkühlung. Wie aber gehen die Städte und Gemeinden damit um? Was tun sie, um der Hitze Herr zu werden – und auch den Bürgern entsprechende Abkühlungsmöglichkeiten zu schaffen?
Bäume bleiben in diesen Tagen einer der wichtigsten Faktoren, um überhaupt eine Art Abkühlung in die Städte zu bringen. Sie regulieren die Temperaturen um 2-3 Grad bereits herunter, gelten aber nicht als „Allheilmittel“.
Konzepte in Arbeit – Infomöglichkeiten für Bürger bereits vorhanden
In Hof können sich die Bürger über einen „Stadtplan der heißen Tage“ kundig machen, wo es in der Stadt Plätze gibt, an der man der Hitze, so gut es geht, entkommen kann. Ein Klimakonzept ist städtischerseits bereits in Arbeit und wird im kommenden Frühjahr fertiggestellt sein.
Studenten entwickeln Guide
Coburg verfolgt hier einen ähnlichen Weg. Das Ziel ist hier eine lebenswerte und klimaresiliente Stadt zu werden. Weg von der „grauen Infrastruktur“, sondern Ausbau der „Blau-grünen Infrastruktur“. Eine Umformung der bisherigen städtischen Strukturen ist hier unabdingbar, wie die Hochschule benennt. Es gilt, den Autoverkehr, oder Industrie weitgehend aus der Stadt herauszubringen, sowie weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Studierende der Hochschule Coburg haben sogenannte „Climate Guides entwickelt“. Das sind Flyer, die dabei helfen können, an heißen Tagen kühle Plätze aufsuchen zu können.