Die Hitze in Oberfranken nimmt kein Ende und dadurch sind auch Notaufnahmen der Kliniken in Alarmbereitschaft! Denn es kann ganz schnell gehen, dass Menschen hitzbedingt kollabieren – und dann ist auch medizinische Eile geboten.
Am Klinikum Bayreuth verhält es sich in der dortigen Notaufnahme noch relativ entspannt. Dennoch ist ein Anstieg der Patientenzahlen zu beobachten, die wegen der extremen Temperaturen ärztliche Hilfe benötigen.
Eigenschutz wichtig
Damit es erst gar nicht zu solchen Situationen kommt, empfehlen die Ärzte, dass man sich altersunabhäng nicht übertrieben der Hitze aussetzt. Sport im Freien bei über 35 Grad in der Mittagssonne sollte vermieden werden. Ebenso sollte die Haut regelmäßig gekühlt werden, was unter fließendem Wasser gut gelingt. Längere kalte Duschen sollten eher nicht genommen werden, da man bei körpterlicher Überhitzung sonst nur noch mehr schwitzt.
Personal genauso betroffen
Die Rettungskräfte, die oftmals mehrere Einsätze hintereinander fahren müssen, kommen bei diesen Temperaturen auch an ihre körperlichen Grenzen. Hier müssen regelmäßige Pausen erfolgen. Dementsprechend wird hier auch um Rücksicht gebeten. Am Klinikum Bayreuth wird dafür georgt, dass auch das Personal regelmäßig mit kühlen Getränken, oder auch Eis ausgestattet wird.
Auf andere Menschen schauen
Eine Bitte kann auch in diesen Tagen nicht oft genug wiederholt werden. Die Ärzte und Rettungsteams appellieren, auch regelmäßig auf ältere Verwandte, sowie Nachbarn, oder Personen in der näheren Umgebung zu schauen. Sollten diese Hilfe benötigen, informieren Sie bitte umgehend die Rettungskräfte.