Oberfrankens größter Hochbrückenbau ist nach wie vor voll im Gange. An der A9 bei Bayreuth können Fahrzeuge ja bereits seit letzten November einen neu erbauten Brückenteil nutzen.
Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt laufen derweilen plangemäß – auch wenn das für viele nicht immer gleich erkennbar ist, wo genau sich hier etwas tut.
Vieles geschieht unterirdisch
Der Grund, warum für viele kaum „Baufortschritte“ zu sehen sind, liegt in der Art der Bauten: die derzeit stattfindenden „Gründungsarbeiten“ erfordern, dass 232 Bohrpfähle in der Tiefe versenkt werden, die man dann natürlich nicht sieht. Diese dienen als Fundament für die neuen Brücken. Über den Sommer hinweg kommen dann die Pfeiler und dann die Überbauten – das ist dann die eigentliche Brücke.
Weitere Sperrungen geplant
Sowohl die Auto- und LKW-Fahrer, also auch die durch die Baustelle führende Eisenbahn müssen noch einige Vollsperrungen in Kauf nehmen. Im kommenden Frühjahr sind hierfür zwei Wochenenden geplant. Hier werden die Stahlbrückenteile der Hauptbrücke und Rampe 3 eingefahren.
Auf Höhe der Eisenbahntrasse wird es entsprechende Einschränkungen wegen Einziehens eines Traggerüsts geben. Hier ist eine sogenannte Sperrpause jetzt im Sommer geplant. Eine weitere folgt im kommenden Jahr im ersten Quartal.