Die Bilder vom Hofer Schulzentrum im Juni sind vielen noch sehr präsent. Damals hatte ein bislang unbekannter Anrufer die Polizei Hof alarmiert und behauptet, dass es in der Realschule Hof einen Messerangriff mit mehreren Verletzten gegeben habe. Monatelang war unklar, wer hinter dem Anruf steckt. Jetzt gibt es Antworten. Der bislang anonyme Anrufer konnte ermittelt und gefasst werden.
Sorge und Ungewissheit
Was folgte, war ein Großeinsatz: Polizeikräfte rückten aus, das Schulzentrum wurde abgesichert, und für Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern begann eine Zeit voller Sorge und Ungewissheit. Am Ende stellte sich heraus: Der gemeldete Angriff hatte überhaupt nicht stattgefunden. Die Meldung war frei erfunden.
Vorfall hat Spuren hinterlassen
Doch auch wenn niemand verletzt wurde, hatte dieser sogenannte Fake-Notruf erhebliche Folgen. Einsatzkräfte wurden gebunden, der Schulbetrieb wurde beeinträchtigt – und vor allem hat der Vorfall bei vielen Betroffenen Spuren hinterlassen.
Was bleibt von dem Tag im Juni?
Doch wie geht man an einem Ort mit so einem Vorfall um, wenn die Aufregung längst vorbei ist? Wie haben Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Verantwortliche die Nachricht von der Festnahme aufgenommen? Und was bleibt von diesem Tag im Juni?