Am 01. September ist auch in Oberfranken das neue Lehrjahr losgegangen. Gelegenheit, in der Rubrik „Jobwelt Oberfranken“ den Fokus auf den Ausbildungsstart zu legen. Bei der Sparkasse Bamberg ging es schon zwei Wochen früher los und das im Modegeschäft.
VIP-Shopping für den richtigen Style
Im ERTL-Zentrum in Hallstadt hat Michael Bauer an einem Tag erst die weiblichen Azubis, danach die männlichen Azubis beraten. Ganz ohne Anzug geht es laut dem Experten nicht, aber oft reiche mittlerweile ein Polo-Shirt in Kombination mit einer Chino. Ausbildungsleiter Matthias Schramm bestätigte das: „Die Kunden möchten eine Begegnung auf Augenhöhe und vor allem keinen Bankberater, der einen verkleideten Eindruck macht.“ Michael Bauer fügte noch an, dass zwischen Stadt und Land gewisse Unterschiede vorhanden sein können, „auf dem Land gehe es manchmal konservativer zu.“ Dem müssten die Azubis Rechnung tragen. Zwar seien Mädels nach wie vor modeinteressierter, aber die Jungs hätten aufgeholt.
Einführungswoche zum Kennenlernen
Zwei Wochen später trafen sich die Azubis zur Einführungswoche im Steuerungs- und Planungszentrum der Sparkasse Bamberg. Matthias Schramm und seine Kollegin Susanne Görtler klärten über grundsätzliche Dinge und Abläufe auf. Neben fachlichen Inhalten stand Teambuilding an erster Stelle. Gemeinsam erarbeiteten die Azubis Referatsthemen oder ließen Eier fliegen. Klingt komisch? Tatsächlich mussten Vierergruppen ein rohes Ei mit Hilfsmitteln so verpacken, dass einen Fall aus dem ersten Stock übersteht.
Ausbildungsquote im Schnitt
Die Ausbildungsquote erfüllt die Sparkasse Bamberg heuer. „Über drei Jahrgänge verteilt sind es 43 junge Leute, die wir ausbilden“, sagt Matthias Schramm. In diesem Jahr starten 16 Mädels und Jungs in die Berufskarriere. Der Großteil als Bankkaufleute, dazu kommen eine Auszubildende als Immobilienkauffrau und eine Duale Studentin. Ausbildung sei für die Sparkasse Bamberg selbsverständlich: „Die Demografie macht vor uns keinen Halt, wir brauchen auf mittlere Sicht dringen qualifizierten Nachwuchs“, zeigt Matthias Schramm die Perspektive in seinem Haus auf.