Seit der Wiedereinführung stationärer Kontrollen an der deutsch-tschechischen Grenze wird auch am Übergang Schirnding kontrolliert. Zwei neue Überwachungskameras sollen die Bundespolizei dabei unterstützen, Personen und Fahrzeuge besser im Blick zu behalten – und die Beamten schützen.
Fahrzeuge brechen immer wieder durch
Ein sogenannter Fahrzeugdurchbruch passiert, wenn ein Autofahrer trotz Aufforderung der Bundespolizei nicht zur Kontrolle, sondern einfach weiterfährt. Laut Bundespolizei kommen solche Fälle immer wieder vor und nehmen zu – auch in Schirnding. Die Gründe dafür können unterschiedlich sein.
Kameras sollen Täter aufzeichnen
Die beiden Kameras überwachen jeweils eine Fahrspur. Dadurch können die Beamten erkennen, welche Fahrzeuge kontrolliert werden und welche sich einer Kontrolle entziehen. Gerade bei flüchtenden Straftätern können die Aufnahmen wichtige Hinweise liefern. Dabei zeichnen die Kameras laut Bundespolizei reine Videodateien auf. Eine automatische Erkennung oder Speicherung von Kfz-Kennzeichen findet demnach nicht statt. Die Technik dient vor allem dazu, das Geschehen an der Kontrollstelle zu dokumentieren und die Einsatzkräfte zu unterstützen. So können dank der beiden neuen Kameras Fahndungsmaßnahmen schneller umgesetzt werden.