Mo., 02.11.2026 , 17:15 Uhr

Stadt Bayreuth

Klinikum Bayreuth angeschlagen: Wer setzt die kräftige Finanzspritze?

Angesichts steigender Kosten sucht man nach Lösungen - auch ein Einstieg des Freistaats oder externer Partner steht im Raum

Steigende Betriebskosten, unzureichende Refinanzierung und hohe Investitionen setzen das Klinikum Bayreuth finanziell unter Druck. Deshalb hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung einstimmig beauftragt, verschiedene Möglichkeiten zur langfristigen Finanzierung zu prüfen. Dazu zählen weitere Einsparungen, eine stärkere Beteiligung des Freistaats Bayern sowie ein möglicher Einstieg externer Partner. Auch die Verwertung nicht betriebsnotwendiger Vermögenswerte steht zur Diskussion.

Alle Optionen bleiben offen – Erhalt des Klinikums als Krankenhaus der Maximalversorgung hat Priorität

Eine Entscheidung über einen Verkauf, eine Privatisierung oder einen Trägerwechsel ist bislang nicht gefallen. Vielmehr sollen alle Optionen ergebnisoffen geprüft werden. Ziel bleibt, das Klinikum als Krankenhaus der Maximalversorgung zu erhalten und die medizinische Versorgung in Bayreuth und der Region langfristig zu sichern.

 

Weiterführende Informationen: 

Klinikum Bayreuth vor Richtungsentscheidung: Kommt die Angliederung ans Universitätsklinikum Erlangen?

Klinikum Bayreuth vor möglichem Investoreneinstieg: ver.di warnt vor Privatisierung

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Andreas Zippel Dietmar Pawlik Finanzen Florian Wiedemann Geld Gesundheit Klinikum Bayreuth Medizin Probleme

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