Die Kulmbacher Tafel kämpft mit einer dramatischen Engpasslage: Seit der Coronapandemie trifft nur noch die Hälfte der ursprünglichen Lebensmittelspenden ein. Weil zeitgleich immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sind, gerät das Prinzip der Rettung von Überschüssen an seine Grenzen.
Aufnahmestopp für Notleidende
Rund 700 Bedürftige aus Stadt und Landkreis sind derzeit auf die Ausgabestelle angewiesen. Da die Warenmenge halbiert ist, musste Tafel-Leiter Detlef Kosow einen Aufnahmestopp verhängen. Langzeit-Helferin Marga Schramm blickt mit Sorge in die Zukunft und befürchtet, dass der Nachschub bald gänzlich ausbleiben könnte.
Nachwuchssorgen im Ehrenamt
Neben fehlenden Lebensmitteln leidet die Einrichtung unter Personalmangel innerhalb der rund 50-köpfigen Helfergruppe. Die Initiative sucht deshalb dringend frischen Wind und helfende Hände, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Reportage blickt hinter die Kulissen der Hilfsorganisation und zeigt den Alltag vor Ort.