Oberfrankens Wirtschaft befindet sich im Transformationsprozess. Und diese stand beim CSU Bezirksparteitag in Marktleugast im Vordergrund. Viele Branchen müssen sich aufgrund großer Herausforderungen anpassen und umstellen. Vergleicht man Oberfranken aber mit anderen europäischen Regionen, zeigen sich deutliche Stärken: Oberfranken hat eine sehr niedrige Arbeitslosigkeit, eine hohe Wirtschaftskraft, geringe Gewerbehebesätze und es gibt vor allem auch viele Vorzeigeunternehmen. Um diese Stärken allerdings aufrecht erhalten zu können, braucht es Investitionen und Modernisierung.
Wie geht es mit der Automobilindustrie weiter?
Die Automobilindustrie bleibt im Fokus der Bemühungen. Oberfränkische Innovationen im Bereich Elektro- und Wasserstoffantrieb müssten vorangetrieben und auf den Markt gebracht werden. Zudem benötigten die in Oberfranken stark vertretenen und energieintensiven Industriezweige wie Glas, Keramik, Porzellan und Textil Unterstützung.
CSU will zurück zu alter Stärke
Die Hausaufgaben sind gestellt. Und alle sind sich beim besorgten Blick nach Sachsen-Anhalt und Berlin einig, nur durch nachvollziehbare Politik nah an den Bedürfnissen der Menschen könne die CSU auch in diesen Zeiten stark bleiben.
Finanzminister stellt 480 Millionen Euro für Kommunen in Aussicht
Beim CSU-Bezirkstag in Marktleugast hat der Bayerische Finanz- und Heimatminister auch fürs kommende Jahr wieder zusätzliche 480 Millionen Euro für die bayerischen Bezirke im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs in Aussicht gestellt. Das bringe Erleichterung für die oberfränkischen Kommunen. Die Bezirksumlage, so der Bezirkstagspräsident, müsse dann fürs kommende Jahr wenn überhaupt nur minimal erhöht werden.