Alexander Krauß aus Speichersdorf im Landkreis Bayreuth und sein achtköpfiges Team von „Humanitas in Centro“ fahren seit vier Jahren immer wieder in die vom Krieg gezeichnete Ukraine. Was als Transport von Hilfsgütern begann, ist längst zu lebensgefährlichen Evakuierungseinsätzen geworden.
Hilfsteam wird Zielscheibe eines Drohnenangriffs – Fahrt in die Ukraine aktuell nicht möglich
Dafür braucht es spezielle, gepanzerte Fahrzeuge. Auf den Straßen nahe der Front sind die Helfer selbst Ziel von Drohnenangriffen. Ein Rettungsfahrzeug wurde kürzlich im Einsatz schwer beschädigt und steht nicht mehr zur Verfügung. Für das Team bedeutet das: Die nächste Fahrt in die Ukraine ist derzeit nicht möglich. Dabei warten weiterhin Menschen auf Hilfe – vor allem ältere Bewohner und Familien, die aus eigener Kraft nicht fliehen können. Besonders die Evakuierung von Kindern hinterlässt Spuren. Angst, Explosionen und Drohnenangriffe werden viele von ihnen wohl ein Leben lang begleiten.
Verein ist auf Spenden angewiesen
„Humanitas in Centro“ sammelt deshalb Spenden für ein neues gepanzertes Rettungsfahrzeug. Jeder Einsatz ist ein Drahtseilakt – für die Helfer im Kriegsgebiet ebenso wie für ihre Familien in der Heimat.
Weiterführende Informationen:
Nachgefragt: Alexander Krauß und sein Team retten Zivilisten in der Ukraine