Zu dick, zu dünn, zu schmächtig – welchen auslösenden Mangel Menschen mit Essstörungen für ihren Körper empfinden, ist unterschiedlich. Und auch das Geschlecht derer, die an einer Essstörung leiden. Klingt eigentlich ganz naheliegend. Aber in Wirklichkeit verbinden wir Essstörungen vor allem mit Mädchen und Frauen. Dabei ist jeder 4. bis 5. Betroffene eben doch männlich. An der Uni Bamberg beschäftigt man sich damit, wie diese Patientengruppe künftig sichtbarer wird und wie auf sie in der Therapie eingegangen werden sollte.